Prinzip Wasserschadenstrocknung

Unter Estrich Trocknung

Unter Estrich Trocknungen können im Überdruck- / Unterdruckverfahren oder im Schiebe-Zugverfahren ausgeführt werden.

Das Überdruckverfahren zeichnet sich durch seine hohe Effizienz aus und kommt vornehmlich in Objekten ohne Kontaminationsgefahr durch Schimmelpilze zum Einsatz. Die vorgetrocknete Luft wird durch Seitenkanalverdichter mit hohem Druck unter die durchnässte Estrichdämmschicht gepressst und reichert sich hier mit Feuchtigkeit an. Über die Estrichrandfuge bzw. über Entlastungsbohrungen kann die feuchte Luft austreten und wird erneut von den Adsorptionstrocknern getrocknet. Die dabei aus der Raumluft entzogene Feuchtigkeit wird über Schläuche aus den Fensteröffnungen abgeführt.

Beim Unterdruckverfahren saugen die Seitenkanalverdichter die feuchte Luft aus der Estrichdämmschicht heraus. Die feuchte Luft wird getrocknet und an die Raumluft abgegeben. Über die Randugen wird die getrocknete Luft unter den durchnässten Estrich gesaugt womit der Kreislauf geschlossen ist. Die entzogene Feuchtigkeit wird wieder über die Fensteröffnung abgeführt. Bei diesem Verfahren müssen die Trocknungsmaschinen durch einen Wasserabscheider vor dem herausgesaugten Wasser geschützt werden.

Beim Schiebe-Zugverfahren wird über getrennte Verdichteranlagen trockene Luft eingeflutet und gleichzeitig feuchte Luft abgesaugt.  Es ist darauf zu achten dass keine Luft unkontrolliert entweicht bzw. angesaugt wird. Die Leistung der Verdichter auf der Ansaugseite sollte sich zu der Leistung auf der Einflutseite im Verhältnis 2:1 verhalten.

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-Bautrocknung Bauch-

Dipl.-Ing. Klaus-Gunnar Bauch

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